Feuerwehr bitte um Mithilfe – Hydranten von Eis und Schnee befreien

Wo ist der Unterflurhydrant?Auch bei Eis und Schnee erfüllen unsere Feuerwehrleute ehrenamtlich ihren Auftrag und gewähren dem Bürger Schutz und Hilfe. Schlecht oder gar nicht geräumte Wege können sogar das Eintreffen der Einsatzkräfte verzögern. Im Notfall kann die Suche nach einem zugeschneiten Unterflurhydranten für die notwendige Wasserversorgung jedoch kostbare Zeit in Anspruch nehmen.

Der Landesfeuerwehrverband und die FF-Hetlingen bitten die Hausbesitzer und Mitbürger um Mithilfe, die Hydranten sowie Hydrantenhinweisschilder von Eis und Schnee freizuhalten, auch wenn der Schneepflug wieder den Schnee auf den Bürgersteig schiebt.

„Damit wird auch vermieden, dass unbeabsichtigt auf einem mit Schnee oder Eis bedeckten Unterflurhydranten abgestellte Fahrzeuge zeitaufwendig wieder entfernt werden müssen“, sagt Landesbrandmeister Detlef Radtke.

Auf jeden Fall sollte bei einem Brand so schnell wie möglich die Feuerwehr über den Notruf 112 alarmiert werden.

Feuerwehrverband warnt vor dem Betreten der Eisflächen

Der Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein (LFVSH) warnt nachdrücklich vor dem Betreten von Eisflächen. Die geringen Minusgrade der vergangenen Tage garantieren nicht, dass die Eisdecke auf Seen oder Flüssen tragfähig ist.

Die Feuerwehr gibt folgende eindringliche Hinweise:

  • Keine Eisflächen betreten, die nicht öffentlich (Ordnungsamt) freigegeben worden sind
  • Eltern sollten ihre Kinder darauf hinweisen, wenn das Eis noch nicht tragfähig ist
  • Vermeiden Sie einsame Ausflüge auf dem Eis – im Notfall könnte niemand Hilfe herbeiholen
  • Keine Eisflächen in der Nähe von Wassereinläufen und Fließgewässer betreten
  • Bei der Rettung von im Eis eingebrochenen Personen sich selbst nicht unnötig in Gefahr begeben
  • Bei der Rettung möglichst eine Leiter, Rettungsring, Jacken oder Hosengürtel benutzen
  • Im Eis eingebrochene Personen sollen sich nach Möglichkeit wenig bewegen, solange sie sich im Wasser an der Eis-Abbruchkante befinden
  • Gerettete Personen in Wolldecken oder Jacken einhüllen wegen der Gefahr der Unterkühlung
  • So schnell wie möglich die Feuerwehr über den Notruf 112 alarmieren -Genauen Einsatzort beschreiben -Was ist passiert -Warten auf Rettungs- und Einsatzkräfte