Am Montagabend wurden wir zu einem Einfamilienhaus gerufen. Aufgrund der Schneeschmelze war Schmelzwasser durch die Rollladenkästen und die Abseite ins Haus gedrungen. Da sich daraus für uns allerdings keine Tätigkeit ergab, rückten wir wieder ab.
Heute Nachmittag wurden wir zur Löschhilfe nach Haseldorf alarmiert. Dort war es beim Anzünden eines Kamins zu einer Verpuffung gekommen. Wir fuhren zu dem uns zugewiesenen Bereitstellungsraum und warteten ab. Es stellte sich heraus, dass es zu keinem Feuer gekommen war, sodass wir nicht tätig werden mussten und wieder abrücken konnten.
Am 3. Januar 2026 versammelten sich einige Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren Holm und Hetlingen, zahlreiche Bürgerinnen und Bürger sowie Politikerinnen und Politiker und Mitglieder des DRK und des THW am Gedenkstein am Deich. Dort gedachten wir gemeinsam dem 50. Jahrestag der verheerenden Sturmflut und des Deichbruchs vom 3. Januar 1976. Es gab Berichte von Zeitzeugen und einige weitere Reden wurden gehalten.
Die tragischen Ereignisse, die weite Teile der norddeutschen Küstenregion trafen, forderten in der Haseldorfer Marsch viele Tierleben und hinterließen große Schäden. Doch sie sind auch ein Symbol für den Zusammenhalt, die Einsatzbereitschaft und die unerschütterliche Solidarität, die die gesamte Bevölkerung in dieser schwierigen Zeit zeigte.
Sturmflut 1976 – Eine Katastrophe und ihr Erbe
Im Jahr 1976 wurde die Haseldorfer Marsch von einer Sturmflut heimgesucht, die durch extrem hohe Wasserstände und schwere Deichbrüche zu einer der dramatischsten Naturkatastrophen in der Geschichte der Region wurde. Besonders der Deichbruch zwischen Holm und Hetlingen führte zu großflächigen Überschwemmungen und einem massiven Einsatz der Rettungskräfte. Feuerwehren, THW, Bundeswehr und freiwillige Helfer standen Seite an Seite, um Leben zu retten, Häuser zu evakuieren und die Schäden zu minimieren.
Der 50. Jahrestag der Sturmflut und des Deichbruchs von 1976 erinnert uns daran, wie wichtig Zusammenhalt und Einsatz für das Gemeinwohl sind – heute wie damals. Die Feuerwehr steht auch weiterhin als Symbol für den unermüdlichen Einsatz im Dienste der Menschen.
Auch wir mussten am zweiten Weihnachtstag ausrücken. Uns wurden zwei Schwäne gemeldet, die im Eis gefangen waren. Wir fuhren also mit unserem HLF und dem MZF, das eine Tier-Rettungsbox geladen hatte, Richtung Deichverteidigungsweg. Vor Ort stellten wir schnell fest, dass sich die Tiere selbst befreit hatten und wir somit nicht tätig werden mussten.
Am 3. Januar 2026 jährt sich der Tag der Sturmflut und des Deichbruchs in der Haseldorfer Marsch zum 50. Mal. Aus diesem Anlass fand am 29. November 2025 das diesjährige Adventskaffeetrinken der ehemaligen Wehrführer und Fachwarte des Kreisfeuerwehrverbandes des Kreises Pinneberg in Hetlingen statt. Es wurden Reden gehalten, es gab Berichte von Zeitzeugen und der Musikzug der Feuerwehr Seestermühe spielte ebenfalls. Währenddessen servierte das Hetlinger DRK Kaffee und Kuchen und es wurde sich ausgiebig unterhalten und ausgetauscht.
Wir haben uns gefreut, der diesjährige Gastgeber sein zu dürfen, und hoffen, dass alle einen schönen Nachmittag hatten.
Wir wurden am heutigen Vormittag zu auslaufenden Betriebsstoffen alarmiert. Vor Ort stellten wir fest, dass Diesel aus einem Fahrzeug ausgelaufen war. Wir streuten die betroffenen Stellen ab und übergaben die Einsatzstelle an das Ordnungsamt. Anschließend rückten wir wieder ab.
Am Sonntagabend wurden wir zu einem brennenden Mülleimer alarmiert. Vor Ort stellten wir ein Feuer fest, welches wir mit einem Kleinlöschgerät löschten. Da das Brandobjekt direkt an einer Holzfassade stand, mussten wir diese öffnen, um sicherzustellen, dass das Feuer nicht übergegriffen hatte. Anschließend kontrollierten wir die Fassade und den Dachüberstand noch mit einer Wärmebildkamera und übergaben die Einsatzstelle an die Polizei.
Wir wurden heute Mittag zur Hetlingen Schanze alarmiert. Aufgrund des Wetters war Hochwasser gemeldet worden, wodurch drei Schafe vom Wasser eingeschlossen wurden. Zwei Schafe schafften es aus eigener Kraft an Land zu schwimmen. Das dritte Schaf schwamm leider immer weiter Richtung Elbe und Zwei Kameraden legten unsere neuen Überlebensanzüge an und holten das Schaf an Land, wo es den Landwirten übergeben wurde. Anschließend rückten wir wieder ein und reinigten unsere Ausrüstung im Gerätehaus.
In der Regel wird nur alle 25 bis 30 Jahre ein Feuerwehrfahrzeug beschafft bzw. ersatzbeschafft, das dann in der Gemeinde Einzug hält – das ist nicht häufig.
Für uns ist das immer ein besonderes Ereignis.
Bereits am Mittwoch hat sich eine Delegation unserer Fahrzeugbeschaffungsgruppe auf den Weg nach Hohenlinden in Bayern gemacht, um das neue Löschfahrzeug (LF 10) in Empfang zu nehmen.
Nach der Abnahme am Mittwoch und der Einweisung am heutigen Donnerstag vor Ort, werden wir uns am morgigen Freitag auf dem Weg nach Hetlingen.
Es stehen ca. 850 Kilometer Rückreise auf dem Programm, bis das Fahrzeug am Abend am Feuerwehrgerätehaus in Hetlingen eintrifft und dort traditionell empfangen wird. Die Planung für dieses neue Fahrzeug begann vor drei Jahren.
Wir freuen uns über den Empfang eines modernen Fahrzeugs und den Abschluss dieses aufregenden Projekts für die Sicherheit in der Gemeinde Hetlingen und darüber hinaus.
Sollte es also „laut“ werden (Tatütata), sehen Sie es uns bitte nach.
In den nächsten Tagen und Wochen finden intensive Einweisungen für die Kameradinnen und Kameraden statt, bevor das Fahrzeug in den Dienst geht.
Ein ausführlicher Bericht folgt in den kommenden Tagen.
Am Montagabend, kurz vor Dienstbeginn, ging bei uns eine Alarmierung ein. Gemeldet wurden Feuer und Rauchentwicklung aus einem Gebäude. Da sich die Kameradinnen und Kameraden bereits im Gerätehaus befanden, konnten wir zügig ausrücken. Vor Ort angekommen, konnten wir eine starke Rauchentwicklung feststellen, allerdings gab es kein Feuer. Es handelte sich um unsere diesjährige Alarmübung. Das Szenario bestand aus einer verrauchten und brennenden Scheune mit zwei vermissten Personen. Wir arbeiteten die Übung zügig ab und schauten uns anschließend die weiteren Gebäude und Gegebenheiten vor Ort an. Anschließend setzten wir unseren Dienstabend im Gerätehaus fort.
Am Dienstagabend wurden wir zu einer technischen Hilfeleistung mit Menschenleben in Gefahr alarmiert. Ein Smartphone hatte auf der Holmer Straße einen Unfall registriert und automatisch einen Notruf abgesetzt. Vor Ort suchten wir vergeblich nach einer verunfallten Person oder einem Fahrzeug. Nach Rücksprache mit der Leitstelle klärte sich die Lage auf. Da kein Unfall vorgefallen war, rückten wir wieder ab.
Am Samstagnachmittag wurden wir gemeinsam mit der DLRG zu einem Boot am Hetlinger Elbstrand alarmiert. Ein Boot war dort aufgelaufen und konnte sich nicht mehr aus eigener Kraft befreien. Da es vor Ort für uns keine Tätigkeiten gab, übergaben wir die Einsatzstelle an die Polizei und die DLRG. Anschließend rückten wir wieder ab.
Am Samstagmorgen wurden wir zu einem brennenden Mülleimer alarmiert. Vor Ort stellten wir eine Rauchentwicklung fest und löschten den Abfall. Anschließend kontrollierten wir das Brandgut noch mit einer Wärmebildkamera und rückten wieder ein.