Hinweis: Bitte beachten Sie weiterhin die Warnungen. Ein weiteres, möglicherweise noch stärkeres Orkantief ist für die Nacht von Freitag auf Samstag angesagt.
Wie nach der gestrigen Warnung bereits absehbar, zog in der Nacht ein schweres Sturmtief mit orkanartigen Böen über den Norden und sorgte für mehr als 200 Feuerwehreinsätze im Kreis Pinneberg. Zwei davon ereigneten sich bei uns in Hetlingen. An der Schule lösten sich durch die starken Böen einige Dachziegel und mussten von der Feuerwehr gesichert werden.
Im Blink wurden Dachteile einer Garage gesichert, die wegzuwehen drohten. Zusätzliche Dachteile konnten sicherheitshalber geborgen werden.
Wie bereits im Dezember wurde die Feuerwehr erneut zur Absicherung einer größeren Ölverschmutzung auf der Hauptstraße alarmiert. Die Feuerwehr streut zur Zeit die Ölspur ab.
In der Nacht löste aus bisher ungeklärter Ursache der Rauchwarnmelder (RWM) eines Containers an der Mehrzweckhalle aus. Der Container wird von der Kita genutzt.
Die Feuerwehr erkundete die Lage und konnte weder Rauch noch Feuer feststellen. Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben.
Am Donnerstag wurde ein Baum in der Strasse Op de Weid vom Sturmtief „Ignatz“ umgeweht. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle und beseitigte den umgestürzten Baum mit der Kettensäge.
Am gestrigen Abend fand eine großangelegte Suchaktion an der Elbe statt. Dort wurde eine Person vermisst, deren Kleidungsstücke am Ufer gefunden worden waren.
Nach ausführlicher Suche mit 11 Booten von Feuerwehr und DLRG aus Schleswig-Holstein und Niedersachsen sowie zahlreichen Kräften von der Landseite, unterstützt von mehreren Drohnen, konnte die Person lebend gefunden und dem Rettungsdienst übergeben werden.
Die Personensuche an der Elbe ist aufgrund der Größe des abzusuchenden Bereichs und bei besonders bei Dunkelheit immer wieder eine Herausforderung für die Feuerwehr. Die Sicht beträgt in der dunklen Elbmarsch nur wenige Meter und das Gelände im Naturschutzgebiet ist streckenweise nur schlecht zugänglich.
Auch bei diesem Einsatz zeigte sich wieder die sehr gute Zusammenarbeit der Wehren untereinander sowie mit der DLRG und dem Rettungsdienst.
Am Nachmittag rückten wir in die Straße Op de Weid aus. Dort kam es aufgrund eines auf dem Herd stehenden Topfes mit Essen zu einer Verqualmung. Diese löste den Rauchwarnmelder aus. Das Haus wurde durch die Feuerwehr gelüftet. Personen kamen nicht zu Schaden.
Die mit uns ausgerückte Feuerwehr Holm konnte bereits auf der Anfahrt abspannen.
Am Nachmittag ertönte die Sirene im Ort. An der Elbe wurde eine Person im Wasser gemeldet. Die Person konnte sich aus eigener Kraft retten und für die Feuerwehr ergab sich keine Tätigkeit.
Am Mittwoch Morgen wurde die Feuerwehr zu einer im häuslichen Umfeld verunfallten Person alarmiert. Es ergab sich keine Tätigkeit für uns und wir rückten wieder ein.
Am Abend rückten wir an die Elbe aus. Dort wurde von einem Spaziergänger ein Schaf in einem Entwässerungsgraben gemeldet. Das Tier war bereits verendet und wurde an den Besitzer gemeldet. Für die Feuerwehr ergab sich keine weitere Tätigkeit.
Alarmierung: Digitaler Meldeempfänger (DME)
Eingesetzte Kräfte: FF Hetlingen (HLF 20/16, LF8/6 in Bereitstellung)
Am Nachmittag wurde die Feuerwehr Hetlingen gemeinsam mit den Wehren Wedel, Holm, Haseldorf, der DLRG und den Feuerwehrtauchern aus Itzehoe zum Haseldorfer Hafen alarmiert. Aus der Elbe wurde eine leblose Person geborgen und an Land gebracht. Für die Feuerwehr Hetlingen ergab sich keine Tätigkeit.
Zur Identität der Person können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.
Am frühen Donnerstag wurden wir gemeinsam mit der Feuerwehr Haseldorf zu einem schweren Verkehrsunfall alarmiert. Auf der Straße Hetlinger Deich waren aus bisher ungeklärter Ursache zwei PKW frontal kollidiert.
Die Feuerwehren übernahmen die technische Rettung in enger Abstimmung mit dem Rettungsdienst und dem Notarzt. Eine Person wurde per Sofortrettung aus einem PKW gerettet. Die Person verstarb trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen noch an der Unfallstelle.
Eine zweite Person wurde von der Feuerwehr aus dem zweiten PKW befreit und an den Rettungsdienst übergeben. Anschließend wurde durch die Feuerwehr die Unfallstelle aufgeräumt.
Diese Nacht war für die freiwilligen Kräfte der Feuerwehr kurz. Nach Mitternacht wurden wir zu zwei brennenden Papiercontainern alarmiert. Das Feuer wurde mit Löschschaum bekämpft. Zum entstandenen Sachschaden kann durch die Feuerwehr keine Angabe gemacht werden.