27.10.2020 – Einsatz Nr. 12 TH WASSER Segler mit Maschinenschaden

Am Abend erreichte uns der Hilferuf eines Schiffs auf der Elbe. Dieses trieb zunächst ohne eigenen Antrieb. Wir unterstützten die Kräfte der Kameraden aus Wedel und Stade sowie von der DLRG. Der Havarist konnte aus eigener Kraft einen Hafen anlaufen.

Im Verlauf des Einsatzes kam es bei einem Feuerwehrmitglied zu einer akuten Erkrankung. Es wurden medizinische Maßnahmen eingeleitet und der Kamerad wurde in die Klinik eingeliefert. Im Verlauf wurden die Kräfte unserer Wehr durch die Wedeler Kameraden aus dem Einsatz gelöst.

Im Anschluss an den Einsatz fanden wegen des Eigenschadens Nachbesprechungen mit dem Kreisbrandmeister Frank Homrich und der Feuerwehrseelsorge statt, um die beteiligten Kameradinnen und Kameraden zu betreuen.

Alarmierung: Digitaler Meldeempfänger (DME)

Eingesetzte Kräfte: FF Hetlingen (HLF 20/16, LF 8/6), FF Wedel, DLRG Wedel, FF Stade, RTW, NEF.

Einsatzdauer: 21:23 – ca. 23:30

Brunnenpflege

Zu den Aufgaben der Feuerwehr gehört es auch regelmäßig die Löschwasserversorgung zu kontrollieren. So werden unsere Bohrbrunnen regelmäßig abgepumpt und gepflegt. Aus einem Brunnen kann mit einer Feuerwehrpumpe in bis zu 8 Metern Tiefe Löschwasser gefördert werden.

17.10.2020 – Einsatz Nr. 11 TH G Y Technische Hilfe mit Menschenleben in Gefahr

In der Nacht zu Samstag kam es am Holmer Berg zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem Wohnmobil. Gemeinsam mit der Feuerwehr Holm wurde eine eingeklemmte Person mit schweren Verletzungen aus dem Fahrzeug gerettet und an den Notarzt übergeben. Die Hetlinger Kräfte konnten aus dem Einsatz gegen 01:45 entlassen werden. Die Aufräumarbeiten dauern zur Zeit noch an.

Alarmierung: Digitaler Meldeempfänger (DME), Sirene

Eingesetzte Kräfte: FF Hetlingen (HLF 20/16, LF 8/6), FF Holm (LF 20, HLF 10, LF 8), 2 RTW, 1 NEF, Polizei.

Einsatzdauer: 23:42 – 02:00

Zweiter Dienst im September

Am gestrigen Montagabend übten wir auf dem Gelände des AZV Südholstein unter anderem die Personenrettung mit dem Leiterhebel und von einer engen Wendeltreppe. Auch der Umgang mit Hebekissen und Mehrzweckzug zur technischen Rettung wurde geübt.

Bundesweiter Warntag

Der bundesweite Warntag findet erstmals am 10. September 2020 statt. An diesem gemeinsamen Aktionstag von Bund und Ländern werden in ganz Deutschland sämtliche Warnmittel erprobt. Pünktlich um 11:00 Uhr werden zeitgleich in Landkreisen und Kommunen in allen Ländern mit einem Probealarm die Warnmittel wie beispielsweise Sirenen ausgelöst.

Der bundesweite Warntag und die Probewarnung haben zum Ziel,

  • Sie für das Thema Warnung der Bevölkerung zu sensibilisieren,
  • Funktion und Ablauf der Warnung besser verständlich zu machen und
  • auf die verfügbaren Warnmittel (z. B. Sirenen, Warn-Apps, digitale Werbeflächen) aufmerksam zu machen.

Der bundesweite Warntag will dazu beitragen, Ihr Wissen um die Warnung in Notlagen zu erhöhen und damit Ihre Selbstschutzfähigkeit zu unterstützen. Auch die nun bundesweit einheitlichen Sirenensignale sollen bekannter werden.

Erster Dienst im September

Trotz Corona-Pandemie müssen wir regelmäßig den Ernstfall üben. Dazu gehörte am gestrigen Montag Abend eine ausgedehnte Übung mit unseren neu angeschafften Atemschutzgeräten. Aus der Schule wurde von mehreren Atemschutztrupps eine Person gerettet. Außerdem galt es mit dem schweren Gerät einen Orientierungslauf zu absolvieren.

Die anschließende Dienstbesprechung fand auf unserer Außenterasse statt. Die Innenräume werden wegen der Coronapandemie weiterhin nur wenig und nur mit Mund-Nase-Schutz und Abstand genutzt.

Ein baldiges Ende der Pandemie wird auch von uns sehr erhofft, denn die Dienstbedingungen sind alles andere als ideal. Daher von uns nochmal der Aufruf an alle Hetlingerinnen und Hetlinger zur Einhaltung der AHA-Regel. Auch die Corona-Warn-App auf dem Handy kann eine Verbreitung verlangsamen und rechtzeitig warnen.

Aktuelle Hinweise für Schleswig-Holstein finden Sie zum Beispiel bei der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein (KVSH).

20.08.2020 – Einsatz Nr. 9 TH Y Eingeklemmte Person

Am Nachmittag wurden die Feuerwehren Haseldorf und Hetlingen zu einem Verkehrsunfall in der Straße Kamperrege in Haseldorf alarmiert. Dort war ein PKW von der Straße abgekommen. Die Insassen konnten sich aus eigener Kraft befreien und wurden dem Rettungsdienst übergeben.

Für die Hetlinger Kräfte ergab sich keine Tätigkeit. Sie wurden vom Einsatzleiter noch auf der Anfahrt aus dem Einsatz entlassen.

Zur Unfallursache oder Schadenhöhe können von der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.

Alarmierung: Sirene, Digitaler Meldeempfänger (DME)

Eingesetzte Kräfte: FF Haseldorf (HLF 20/16, LF 8), FF Hetlingen (HLF 20/16, LF 8/6), 2 RTW, 1 NEF, Polizei.

Einsatzdauer: 16:54 – ca. 17:30

Dienstabend auf dem Klärwerk

Die Dienstabende beginnen trotz der Corona-Pandemie auch bei uns wieder. Am gestrigen Montag übten wir auf dem Gelände des AZV Südholstein in Kleingruppen. Die Übungen fanden draußen statt, trotzdem wurde Mund-Nase-Bedeckung getragen, wenn der Abstand nicht eingehalten werden konnte.

Zwei Gruppen übten jeweils den Umgang mit der Steck- und der Schiebleiter. Eine Gruppe bekam eine Führung durch die neue Leitwarte und eine weitere Gruppe wurde in der Bedienung der Zugangsschranken unterwiesen.

Wir danken dem AZV Südholstein für die Übungsmöglichkeiten und die wie gewohnt sehr gute Zusammenarbeit.

02.08.2020 – Einsatz Nr. 8 TH Wasser Y Personenrettung

Am frühen Sonntag Morgen wurden wir zur Personenrettung an die Elbe alarmiert. 3 Personen und ein Hund hatten sich am Elbufer verlaufen und setzten einen Notruf ab. Die Personen konnten gemeinsam mit der Feuerwehr Wedel von der Wasserseite lokalisiert werden. Sie wurden in den Hetlinger Hafen gebracht und dort dem Rettungsdienst übergeben.

Alarmierung: Sirene, Digitaler Meldeempfänger (DME)

Eingesetzte Kräfte: FF Hetlingen (HLF 20/16, LF 8/6), FF Wedel, DRLG Wedel, 2 RTW, 1 NEF, Polizei, Tauchergruppe Itzehoe.

Einsatzdauer: 03:30 – 04:45

24.05.2020 – Einsatz Nr. 7 TH Wasser Y Kleinboot gekentert

Am Sonntag wurde auf der Elbe ein Kleinboot von einer Windbö überrascht und kenterte. Eine Person konnte mit Hilfe der Feuerwehr gerettet werden. Die komplizierte Bergung des Havaristen dauerte fast 2 Stunden. Sie erfolgte durch die Kameraden der Feuerwehr Wedel sowie die DLRG Wedel mit ihren Booten.

Alarmierung: Sirene, Digitaler Meldeempfänger (DME)

Eingesetzte Kräfte: FF Hetlingen (HLF 20/16, LF 8/6), FF Wedel, DLRG Wedel, 2 RTW, 1 NEF, Polizei, Wasserschutzpolizei, Tauchergruppe Itzehoe.

Einsatzdauer: 10:37 – 13:00

Feuerwehren starten vorsichtigen Dienstbetrieb

Die Feuerwehren in Schleswig-Holstein haben aufgrund der Corona-Pandemie seit vielen Wochen landesweit den Dienst- und Ausbildungsbetrieb eingestellt. Nur der Einsatzbetrieb wurde aufrechterhalten.

Dieses Konzept der Feuerwehren war in Schleswig-Holstein sehr erfolgreich. Keine einzige Wehr musste sich wegen Infektionen vom Einsatzbetrieb abmelden.

Aufgrund der guten Entwicklung der Infektionszahlen wird ab dem 05.06.2020 der Feuerwehrbetrieb wieder aufgenommen. Hierzu wird ein vierstufiges Konzept umgesetzt. In der ersten Stufe werden Übungsdienste in Kleingruppen mit strengen Abstands- und Hygieneregeln durchgeführt. Alle Teilnehmer tragen Masken, benutztes Gerät wird sofort gereinigt. Ein gemütlicher Dienstausklang wird nicht stattfinden.

Die weitere Entwicklung der Pandemie wird von den Feuerwehren genau verfolgt und bei weiterhin guter Entwicklung wird es eine schrittweise weitere Normalisierung des Dienstbetriebes geben.

Erster virtueller Dienstabend

Heute Abend feierte die Feuerwehr Hetlingen eine Premiere. Aufgrund der weiterhin bestehenden Beschränkungen durch die Corona-Pandemie, trafen wir uns zum ersten virtuellen Dienstabend in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Hetlingen.

Unser Wehrführer Oliver Schönfeldt hielt vor 14 Kameradinnen und Kameraden einen Vortrag über Gefahrgut. Anschließend wurde über die aktuellen und absehbaren Maßnahmen der Feuerwehr in der Corona-Pandemie besprochen.

Feuerwehr erhält gespendete Masken

Wehrführer Oliver Schönfeldt nahm gestern eine Spende selbstgenähter Masken (Mund-Nase-Bedeckung, MNB) entgegen. Beate Hornbogen und Christin Heilborn hatten sich an die Nähmaschinen gesetzt und stellten der Feuerwehr die selbstgenähten Masken zur Verfügung.

Das Robert-Koch-Institut wies darauf hin, dass Personen bereits vor Beginn von Symptomen ansteckend sein können und viele Menschen selbst nur leicht erkranken.

Diese Masken sind unter diesem Gesichtspunkt ein toller Beitrag zur Erhaltung unserer Einsatzbereitschaft. Sie reduzieren die Weitergabe einer Infektion indem sie gröbere Tröpfchen zurückhalten. So ist zum Beispiel auf der Anfahrt zum Einsatzort im Fahrzeug kein Abstand einhaltbar. Auch bei den Tätigkeiten im Feuerwehrhaus, wie bei der Wartung und Prüfung von Geräten können uns die Masken zusätzlich schützen.

Die Feuerwehr Hetlingen sagt DANKESCHÖN!

Weitere Informationen zum Nutzen und Gebrauch von Masken finden Sie auch auf unserer Themenseite Corona.